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Wie mein Leben so spielt

10. July 2017

Wie mein Leben so spielt oder wie HypnoLife entstand

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie aufregend, spannend und großartig diese Zeit gerade für mich ist. Seit Jahren schon trage ich diese Idee in mir. Nach und nach wurde aus wilden Gedanken ein Konzept und aus Chaos eine Struktur. In den letzten Monaten habe ich dann eine Entscheidung getroffen und mir einen Zeitplan gemacht. Kennt Ihr das? Ich brauche zunächst Druck, um überhaupt endlich richtig loszulegen. Dann muss der klare Plan her und die Struktur. Sonst stehe ich ewig vor dem Berg und weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ihr lest es schon – neben toll und aufregend war es natürlich auch intensiv und anstrengend. Doch es tut so gut zu sehen, wie die vielen Dinge, die mir im Leben bisher so vor die Füße gelaufen sind, sich zusammen fügen.

Erleuchtung durch Mitfahrgelegenheit 🙂

Vor zwei Jahren ungefährt hatte ich einen Mitfahrer im Auto, den ich über eine Mitfahrbörse aufgesammelt hatte. Ihr kennt die Gespräche vielleicht: Wo kommst du her, was machst du so? Bei mir war das immer ein bisschen kompliziert, denn ich hatte schon so viel gemacht und ging nicht den geraden Weg Richtung Fachärztin nach dem Studium. Dann sagte ich zu ihm: “In meinem Leben liegen momentan sehr viele angefangene Fänden. Ich bin sicher, sie werden sich noch zu einem Gesamtwerk zusammen flechten.” Das klingt jetzt vielleicht etwas hochtrabend oder spirituell, aber es kam mir an diesem Tag einfach so über die Lippen. Und heute, wo ich diesen Artikel schreibe und beobachte, was in den letzten Monaten so passiert ist und was in den nächsten Monaten noch passieren soll – da weiß ich, das große Flechten hat begonnen!

Ärztin und Yogalehrerin, so fing es an

Alles fing an mit meinem Medizinstudium, zu dem ich eher spontan und ohne jahrelanges Streben kam. Mit viel Glück bekam ich einen Platz an meiner Wunschuni und konnte im Modellstudiengang praxisorientiert und selbstbestimmt studieren. Den menschlichen Körper kennenzulernen, faszinierte mich. Von Anfang an merkte ich jedoch, dass ich noch mehr sehen und mehr erleben möchte als die normale Krankenhauskarriere. Deswegen ergriff ich die Gelegenheit und nahm am Begleitstudium der Traditionellen Chinesischen Medizin teil.

Ab in den Ashram

Über meine Mutter, die schon jahrelang Yoga praktizierte und mittlerweile auch schon lange Yogalehrerin ist, durfte ich schon mit achtzehn Jahren die körperliche Yogapraxis kennenlernen. “Wann, wenn nicht jetzt?” fragte ich mich also zu Beginn des Studiums und tauchte ebenfalls in die Welt des Yoga ein. Doch ich wollte die intensive Erfahrung: vier Wochen nur Yoga, raus aus dem Alltag! Während der Ausbildung, welche uns von frühmorgens bis spätabends beschäftigte, lernte ich auch die andere Seite des Yoga kennen: Spiritualität und die Lehre von der Funktion unseres Geistes und unserer Gedanken. Ob man sich mit Spiritualität anfreunden kann, ist sicher sehr individuell. Die MeisterInnen des Yoga haben jedoch sehr viel erkannt darüber, wie unser Geist funktioniert und seine Wichtigkeit verstanden. Ich habe aus der Ausbildung sehr viel mitgenommen, vor allem die Sicht auf das Leben, unsere Gefühle und unsere Gedanken.

Hypnose – wissenschaftlich fundiert und faszinierend

Umso mehr faszinierte es mich, als ich auf der Suche nach dem Thema für meine Doktorarbeit das Angebot meines Betreuers bekam. Ich hatte schon vor Beginn meines Studium Interesse an der Geburtshilfe. Als man mich im örtlichen Krankenhaus fragte, auf welcher Station ich gerne mein Pflegepraktikum machen würde, wünschte ich mir also die Wochenstation. Mit Babys oder Geburten hatte ich vorher nichts zu tun, doch das Thema berührte mich. So kam es, dass ich im Studium an alle geburtshilflichen Abteilungen schrieb, die mit meiner Uni zusammen arbeiteten und anfragte, ob jemand Interesse an einer Doktorandin habe. Es kam nur eine Email zurück und die traf voll ins Schwarze. Der mir schreibende Assistenzarzt war Hypnosetherapeut und führte Kurse zur Geburtsvorbereitung durch. Er wünschte sich Hilfe bei Studien, die er mit Schwangeren durchführen wollte. Hiermit sollte wissenschaftlich untersucht werden, wie strukturierte Geburtsvorbereitung mit Hypnose in Kleingruppen Wirkung zeigte und wie diese aussah. Mehr dazu und auch die Ergebnisse unserer Studie findet Ihr hier.

Der Funke sprang über

Die Erzählungen der Hebammen, die unsere Teilnehmerinnen unter der Geburt betreuten, waren für uns total interessant. Sie berichteten uns, dass unsere Hypno-Mütter viel fröhlicher, ruhiger und selbstbewusster seien. Zudem fragten sie weniger nach Schmerzmitteln und seien nach der Geburt so schnell auf den Beinen, dass sie schon beim Versorgen der frisch geborenen Babys zuschauen würden. Mir wurde klar, dass hier wirklich etwas Großes passierte. Wir unterstützen unsere schwangeren Frauen dabei, ihre Gedanken und ihren Geist zu lenken. Weg von Angst und Schmerz, hin zu mehr Freude und Selbstbewusstsein. Hier jedoch ging noch sehr viel von uns aus, es war mehr Hypnose als Selbsthypnose. Das ist nicht schlecht, doch ich wünschte und wünsche mir mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Eine Frau, die lernt, ihre Gedanken zu kontrollieren und Hypnose selber einzusetzen, wird noch viel mehr profitieren können. Zudem kann sie sehr viel vom Geburtsvorbereitungskurs dann auch mitnehmen in ihr weiteres Leben.

Die Geburten meiner beiden Töchter

Da ich ja passenderweise gerade selber schwanger war, nahm ich auch am Kurs teil und praktizierte die Methode. Ich erlebte zwei Geburten ohne medizinische Eingriffe und Schmerzmittel. Bei der zweiten Geburt nutzte ich auch Selbsthypnose und Methoden, die unter der Geburt für mich greifbar waren. Der Unterschied für mich war immens. Bei meiner zweiten Geburt hatte ich zusätzlich noch viel mehr Wissen und dazu auch Selbstbewusstsein erlangt. Ich wusste, was ich wollte und was ich nicht wollte. Das verhalf mir zu einer zu mir passenden Hebamme und einer sehr harmonischen Stimmung bei der Geburt. So konnte ich viel besser loslassen und alles ging viel einfacher und ruhiger. Mir wurde klar: Hypnose und Selbsthypnose sind das Eine. Frauen selbstbewusst machen, indem man ihnen wichtiges Wissen konkret und verständlich erklärt, das ist das Andere. Und dazu gehört noch eine gehörige Portion gute Körpergefühl und Bewunderung und Respekt für den eigenen Körper. Hierbei helfen leichte Übungen aus dem Yoga zur besseren Wahrnehmung des eigenen Körpers und der eignen Bedürfnisse.

Der perfekte Mix

Du siehst – die Fäden haben sich zusammen gefunden und der HypnoLife Geburtsvorbereitungskurs ist der Teppich, der daraus gewoben wurde. Hier erwarten Dich fünf Einheiten mit vielen Audiotracks zur Hypnose. Zudem lernst Du, Selbsthypnose anzuwenden und auch eine spezielle Methode. Dank dieser kannst Du in Hypnose sprechen, laufen und ganz normal reagieren – ohne aus der Ruhe zu kommen. Optimal für die Geburt! Im Vorhinein vermittele ich Dir das Wissen, dass Du brauchst, um Deine Entscheidungen für Dich passend zu treffen. Du lernst Deinen Körper besser kennen durch meine Erklärungen und verstehst, welches Wunderwerk er ist. Jede Woche gibt es eine Yoga-Übung, die Dir hilft in Bewegung zu bleiben und Deinen Körper besser wahrzunehmen. Das Ganze basiert auf Videos, Texten und Podcasts, so dass Du den Kurs ganz individuell auf Deine Art gestalten kannst. Trag Dich gleich unten im Newsletter ein, damit Du auf dem Laufenden bist, wann es los geht. Du bekommst sofort mein Ebook, in dem ich Dir erkläre, was Hypnose ist, wie sie funktioniert und weshalb sie Dir zu einem wunderbaren Geburtserlebnis verhelfen kann. Außerdem bekommst Du kostenfrei einen Hypnosetrack, um eine Wohlfühltrance ganz in Ruhe zu Hause bei Dir zu erleben.
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